Rupert-Egenberger-Schule
 
Die Rupert-Egenberger-Schule, das SonderpädagogischeFörderzentrum in Bad Aibling,
ist in zwei Schulgebäuden untergebracht. 
 
Das „Haus der Kleinen“ befindet sich in der Krankenhausstraße 5, das „Haus der Großen“
in der Kellerstraße 1; 
 
Sachaufwandsträger ist der Landkreis Rosenheim.
 
Das Sonderpädagogische Förderzentrum hat seine Anfänge im Jahr 1972. Es wurde als
Sonderschule für Lernbehinderte gegründet,  dann umbenannt in Schule zur individuellen
Lernförderung und ist jetzt Sonderpädagogisches Förderzentrum.
 
Die Schule ist benannt nach einem der ersten Sonderpädagogen in Bayern, dem höchst
engagierten Münchener „Hilfsschulpädagogen“ Rupert Egenberger (1877-1959).
 
Die Rupert-Egenberger-Schule besuchen derzeit 180 Schülerinnen und Schüler und
30 Vorschulkinder.
 
Neben der traditionellen Halbtagsbeschulung wird am Sonderpädagogischen Förderzentrum
eine Ganztagsbetreuung bis jeweils 16.00 Uhr durch nachfolgende Einrichtungen angeboten:
-  Verlängerte Mittagsbetreuung für die Grundschulstufe
-  Gebundene Ganztagsklasse für die Klassenstufen 5 und 6
-  Offene Ganztagsklasse für die Klassenstufen 5 bis 9.
 
Die Unterrichtung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen am Sonderpädagogischen
Förderzentrum erfolgt durch Sonderpädagogen, Fachlehrern, Förderlehrern, Heilpädagogen
im Sonderschuldienst und Sozialpädagogen. Für die Mittelschulstufe (Klassen 5bis 9)
steht eine Sozialpädagogin für die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) zur Verfügung.
 
In den Gruppen der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) steht die vorschulische Förderung
mit dem Ziel der Erlangung der Schulfähigkeit und Schulbereitschaft im Vordergrund.
 
Die Beschulung im Eingangsbereich, in den Diagnose- und Förderklassen (DFK), erfolgt
nach dem Grundschullehrplan, dessen Inhalte in den Rahmenlehrplan für den Förder-
schwerpunkt Lernen eingearbeitet sind. Der Unterrichtsstoff der 1. und 2. Klasse Grundschule
wird in drei Schuljahren in den Klassen 1, 1A und 2 vermittelt; der Erwerb von Fach- und
Methodenkompetenzen steht dabei im Vordergrund. Daneben erfolgt bei jedem Kind eine
individuelle Förderung nach einem auf den Förderbedarf des Kindes zugeschnittenen
Förderplanes.
 
In den Klassen 3 und 4 wird ebenfalls nach dem Rahmenlehrplan für den Förder-
schwerpunkt Lernen, der sich weiterhin an den Inhalten des Grundschullehrplanes
orientiert, und nach individuellen Förderplänen beschult.
 
In den Klassen 5 und 6 setzt sich der Kompetenzerwerb,nun mit den Inhalten des
Lehrplans der Mittelschule,fort. Die individuelle Förderung nach einem Förderplan wird
ebenfalls fortgesetzt.
 
In der Stufe 7 bis 9 erfolgt die Beschulung nach dem Lehrplan für die Berufs- und
Lebensorientierung der Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklassen sowie
nach dem mit den Inhalten des Mittelschullehrplanes gefüllten Rahmenlehrplan für den
Förderschwerpunkt Lernen.
 
Als Schulabschlüsse bietet die Rupert-Egenberger-Schule:
 - den „Erfolgreichen Mittelschulabschluss“
 - den „Erfolgreichen Abschluss des Förderschwerpunktes Lernen“
 - den „Abschluss des Förderschwerpunktes Lernen“
 
Die Rupert-Egenberger-Schule hat sich als Angebotsschule mit den Möglichkeiten
- einer temporären Beschulung,
- aber auch einer durchgängigen Beschulung bis zur Erlangung eines Schulabschlusses
  des Sonderpädagogischen Förderzentrums
profiliert.
 
Die Schulwechsel – von einer Regelschule in das Förderzentrum und zurück – können
durchlässig und offen nach dem Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler und nach
dem Elternwillen gestaltet werden.
 

Hier gelangen sie zum Schulprofil der Rupert-Egenberger-Schule Bad Aibling:
Schulprofil