Das Lehrerteam der Rupert-Egenberger-Schule berichtet!

Ein Blick hinter die Kulissen des sonderpädagogischen Förderzentrums!

 

 


Schuljahr 2021 / 2022


 

Kirchweih-Ausflug der Lehrer

In diesem Schuljahr war es endlich wieder möglich, den traditionellen Lehrerausflug zu organisieren. An Kirchweih traf sich das Kollegium nach Unterrichtsschluss in Maxhofen, um gemeinsam zur schönen Aussicht zu wandern.

Bei schönstem Wetter und bester Laune genossen alle den Weg durch den bunten Herbstwald.

   

 

Im Gasthof zur schönen Aussicht wurde dann, ganz feiertäglich, Ente und Gans serviert. In fröhlicher Runde konnten sich die Lehrer austauschen und vom Schulalltag etwas entspannen.

 

 


Schuljahr 2020 / 2021


 

Digitalisierung macht Schule

Halvotec unterstützt Aiblinger Förderzentrum mit kostenfreiem Microsoft Teams Workshop

Nicht nur Unternehmen müssen seit Beginn der Corona-Pandemie digital aufrüsten. Auch im Bildungswesen hat sich die Art des Lernens grundlegend geändert.

Mit Beginn des ersten Lockdowns und der Einführung des Distanzunterrichts im März 2020 mussten Schulen neue Unterrichtsstrukturen schaffen und waren dabei weitestgehend auf sich alleine gestellt.  Auch die Lehrer*innen und Lehrer des Sonderpädagogischen Förderzentrums Bad Aibling suchten nach Möglichkeiten, im Lockdown miteinander in Verbindung zu bleiben. Sie hielten ihre Lehrerkonferenzen kurzerhand über das Kommunikations-Tool „MS Teams“ in Form von Video-Chats ab. Die Funktionalität des Tools überzeugte. Aufgrund der positiven Erfahrung mit der Software, hat das Förderzentrum „MS Teams“ inzwischen auch fest in den Distanzunterricht integriert.

Im zweiten Lockdown wurde „MS Teams“ auch in der Online-Kommunikation zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen genutzt.

Um die Software in Zukunft noch effizienter nutzen zu können und alle Funktionen optimal im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern einzusetzen, holte sich die Lehrerschaft des Sonderpädagogischen Förderzentrums Unterstützung von außen. Man wollte sich mit den zahlreichen Funktionen von „MS Teams“ und deren Einsatzmöglichkeiten für den Distanzunterricht noch intensiver vertraut machen. Die Halvotec Information Services GmbH unterstützte als Experte in der Unternehmensdigitalisierung hier ehrenamtlich mit einer fachkundigen Onlineschulung. In einem zweistündigen, digitalen Workshop kamen Lehrkräfte und Lernende zusammen, um das Tool im Detail kennenzulernen. Silvio Antretter, Experte zum Thema Digitaler Arbeitsplatz und IT-Consultant der Firma Halvotec, leitete diesen. Nach seiner Einführung in das Office-Paket Microsoft 365 erklärte Antretter die Kernfunktionalitäten von Teams. Natürlich erhielten die Teilnehmenden auch zahlreiche wertvolle Tipps aus dem Werkzeugkasten des Experten. „Normalerweise berate ich Unternehmen zum digitalen Arbeitsplatz. Es war sehr spannend, eine ganz andere Perspektive zu sehen, nämlich die von Lehrenden, Schülerinnen und Schülern. Es freut mich, wenn ich mit meinem Fachwissen dazu beitragen konnte, den Distanzunterricht für alle Beteiligten zu vereinfachen“, so Antretter.

Die Teilnehmenden nutzten die Möglichkeit, um alle Fragen, die in den vergangenen Wochen und Monaten bei der Nutzung von „MS Teams“ aufgekommen waren, fachkundig beantwortet zu bekommen. Zudem gab der Referent zahlreiche praxisnahe Tipps zur Nutzung von Teams for Education – einer von Microsoft speziell für den Einsatz in Bildungseinrichtungen entwickelten Version des Tools. In Zukunft will die Aiblinger Schule noch deutlicher von den zahlreichen Funktionen von Teams for Education profitieren: Unterrichtsnotizen digital festhalten; das Management der Hausaufgaben papierlos gestalten; sowie Umfragen und Quiz ganz unkompliziert am PC erstellen.

Doch lang nicht allen Schülerinnen und Schülern stehen zuhause digitale Endgeräte zur Verfügung. Das Sonderpädagogische Förderzentrum stellt Eltern diese daher bei Bedarf als Leihgabe bereit. Möglich macht das ein vom Bildungsministerium zur Verfügung gestelltes Budget zur Digitalisierung von Bildungseinrichtungen in der Corona-Krise. Das Feedback der Eltern zu „MS Teams“ war bislang durchweg positiv, weiß die Konrektorin. Umso mehr freut sich Karin Persch, dass dank der kostenfreien Unterstützung von Halvotec nun auch die Fähigkeiten und das Wissen vorhanden sind, um „MS Teams“ erfolgreich im Distanzunterricht einzusetzen: „Auch die Lehrerschaft und Schulleitung mussten sich erst an die neuen Gegebenheiten gewöhnen. Umso schöner ist es nun, Werkzeuge zu besitzen, unsere Schülerinnen und Schüler auch aus der Ferne so gut es geht betreuen und unterrichten zu können.“

 


 

Auf Bamberger-Reiter- und Schäufele-Tour

(Nachhol-)Kollegiums-Ausflug nach Bamberg

Nach bestem Reiseverlauf, entgegen jeglicher freitäglichen Straßenverkehrsprognose, erreichten alle fünf Fahrgemeinschaften am frühen Abend des 18. Oktober 2019 das Ibis Budget Hotel in Bamberg. Eine freitags unterrichtsfreie Fahrgemeinschaft war bereits am Vormittag angereist und hatte für Umsatzsteigerungen im Bamberger Einzelhandel gesorgt. Beim späteren Treffen im Foyer des Hotels entwickelten sich die Ersterfahrungen mit den Gegebenheiten der Hotelzimmer – Schlafkoje an der Wand, freistehendes Waschbecken mit Spiegel in der Raummitte, durchsichtige Glastür vom Waschbeckenstandplatz zur Dusche mit LED-Farbeffekten -  zu einem amüsanten running gag und so konnte der anhaltende Regen seit der Ankunft in Bamberg die gute Stimmung in der Gruppe nicht einschränken. In Regenkleidung und mit Schirmen bewaffnet ging es per pedes auf Schäufele-Tour ins ca. 1 km entfernte Fässla. Das Fässla, eine der 14 Gaststätten Bambergs mit eigener Brauerei, ließ mit seiner gemütlichen und zünftigen Einrichtung und einer typisch fränkischen Speise- und Getränkekarte die Stimmung und Kommunikationsfreude beim von den Nachbartischen gemutmaßten Frauenchor mit Chorleiter zur Höchstform auflaufen. Beim dann im Anschluss von 21.00 Uhr bis 22.30 Uhr erfolgten regenfreien Nachtwächterin-Rundgang in der Altstadt um das weltberühmte Alte Rathaus herum gab es dann noch einen Input schauriger und gruseliger Geschichten aus dem mittelalterlichen Bamberg. Aber auch zeitaktuelle Gänsehaut erwirkende Tatsachen wurden unter den tatsächlich noch bewohnten Gefängnisgittern am Ufer der Regnitz gegenüber des liebreizenden Kleinvenedig zum besten gegeben.

 

Nach einem erfreulich vielfältigen und reichlichen Frühstück ging es am nächsten Morgen aufgrund des starken Regens mit dem öffentlichen Bus in die Altstadt und zu Fuß zur Dombesichtigung mit Führung auf den Domberg hinauf. Die feierliche Vereidigung von jungen Bundespolizisten sorgte trotz des bescheidenen Wetters für ein reges Treiben auf dem Domplatz. Aber aufgrund der perfekten Organisation von Ursula Nejedly und Judith Brandl sowie von Angelika Held konnte die Gruppe sich schnell orientieren und wurde von dem Domführer in den spätromanischen und frühgotischen Kaiserdom St. Peter und St. Georg gelotst. Erste Station der Führung war das von Tilmann Riemenschneider gestaltete Hochgrab des heiligen Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II., dem Dombauherrn. Der offensichtlich philologisch ausgebildete Domführer konnte die Selbstdarstellung des Bildhauers auf den Reliefs der Grabstätte zeigen und zur berühmtesten Skulptur im Dom, dem direkt daneben hoch zu Ross und hoch an einer massiven Säule installierten Bamberger Reiter überleiten. Hier konnte mit Nichtswissen über diese Figur brilliert werden, denn über die dargestellte Person gibt es viele Spekulationen, aber kein gesichertes Wissen. Als eine der wahrscheinlichsten Vermutungen wird die Darstellung des heiliggesprochenen Königs Stephan I. von Ungarn gehandelt.

Bezüglich der verschiedenen Baumaßnahmen am Dom, Wiederaufbauten und Barockisierung wurde auch auf die Baumeisterfamilie Dientzenhofer aus dem Inntal hingewiesen.

Weitere Führungsstationen im imposanten Dom waren das Papstgrab Clemens II., dem einzigen Papstgrab nördlich der Alpen und der Marien Altar von Veit Stoß mit ebenfalls einer Selbstdarstellung des Meisters.  Abschließend gab es noch eine Anekdote im Chorgestühl des Domes: Damit während eines Gottesdienstes beim Aufstehen der Geistlichkeiten in den Chorgestühlen die Sitzklappen keine unpassenden Geräusche verursachten, musste die Geistlichkeit beim Aufstehen immer die „Klappe halten!“. Der hieraus entstandene Spruch einschließlich seiner Bedeutung ist allbekannt. Wie, um dies auch gleich praktisch umzusetzen, nahm die Chefin, zwar vom Domführer im peripheren Gesichtsfeld argwöhnisch beobachtet, aber geduldet, in einem Chorstuhl Platz; so musste sie beim Aufstehen auch mal„die Klappe halten“. Im Anschluss an die Führung bestand noch die Gelegenheit, einem halbstündigen Orgelkonzert beizuwohnen bevor es dann in Einzelgruppen zum Shoppen und Speisen in die Stadt ging.

Am Nachmittag stand dann die einstündige Fahrt mit der Sechshügel-bahn und einem Aufenthalt auf der berühmten Altenburg mit Burgfriedbesteigung auf dem Programm. Mit besonderem Stolz wies der im schönsten Fränkisch-Hochdeutsch seine Tour kommentierende Busfahrer darauf hin, dass wir uns auf der Altenburg auf der höchsten Erhebung im Bamberger Land, nämlich auf 350 m N.N. befinden. Keiner wagte ihm mitzuteilen, dass wir aus Ortschaften kommen, die alle auf nahezu 500 m N.N. liegen. Insbesondere deshalb nicht, weil er sichtlich mit sich und seiner pädagogischen Ausstrahlung zufrieden war. Immerhin hatte er einen Bus voller Lehrerinnen und einen „Quotenlehrer“ zum andächtigen Lauschen seiner Ausführungen gebracht.

Der Abend wurde wieder in einer überaus stimmungsvollen Bamberger Gaststätte, dem Spezialkeller, mit herrlichstem Blick über die Altstadtsilhouette von Bamberg mit den vier Domtürmen und den zurzeit eingerüsteten Türmen der St. Michael-Klosterkirche, gespeist. Raum und Akustik füllend, diesmal von den Nachbartischen als Gruppe von Ärztinnen identifiziert, genoss die Gruppe bei äußerst angeregten Gesprächen die fränkischen Köstlichkeiten. So fand der gemeinsame Ausflug einen angemessenen zünftigen Abschluss, der zu späterer Stunde noch um ein amüsantes Beisammensein im Hotelfoyer bei verschiedenen Bamberger Bieren und einem Gruppenfototermin vor der Abfahrt am nächsten Morgen erweitert wurde.

E.P.Widl

 

 

 


 

 

 

 

Am Kirchweihmontag haben wir das Sonderpädagogische Förderzentrum Irschenberg und das Kinderdorf an ihrem Herbstfest besucht.

Wir danken herzlich für die freundliche und informative Führung durchs Schulhaus und durchs Kinderdorf.

 


Es geht doch nichts über einen leckeren Zwetschgendatschi mit Früchten aus dem eigenen Schulgarten!